Sonntag, 17.30-19.00
Halle
Format
Live-Podcast
Ticket-Info
Kein Ticket nötig: Wer kommt, ist dabei – solange es Platz hat.
Worum es geht
Was unterscheidet Menschen von Cyborgs? Was passiert, wenn wir sterben? Was hat Rap mit Religion zu tun? Gibt es Schuld und einen freien Willen? Was steht wirklich in der Bibel und wie ernst nehmen Muslime den Koran? In Religionswissenschaft und Theologie an der Universität Zürich wird zu diesen Fragen, zu Spiritualität und verschiedenen Religionen geforscht.
Einmal im Monat spricht Dorothea Lüddeckens mit Kolleg:innen und Gästen über ihre Forschung, ihre Perspektiven auf Spiritualität, Religion und die Welt im Podcast «Erleuchtung garantiert». Wissenschaftliche Spotlights auf Religion und Spiritualität.
Gast in der Live-Aufnahme am RefLab-Festival ist die Religionswissenschaftlerin Dunja Sharbat Dar. Dunja forscht zu Phänomenen der Popkultur wie Manga, Musik und Gaming und berichtet darüber auch auf Instagram. Bieten solche Phänomene Halt in einer unsicheren Zeit – und sind sie sogar als «Religionen» einzuordnen? Darum geht’s im Gespräch am Festival.
Podcasterin
Dorothea Lüddeckens
Gast
Dunja Sharbat Dar

Was unterscheidet Menschen von Cyborgs? Was passiert, wenn wir sterben? Was hat Rap mit Religion zu tun? Gibt es Schuld und einen freien Willen? Was steht wirklich in der Bibel und wie ernst nehmen Muslime den Koran? An der Theologischen und Religionswissenschaftlichen Fakultät (TRF) der Universität Zürich wird zu diesen Fragen, zu Spiritualität und verschiedenen Religionen geforscht. Einmal im Monat spricht Religionswissenschaftlerin Dorothea Lüddeckens mit Kolleg:innen und Gästen über ihre Forschung, ihre Perspektiven auf Spiritualität, Religion und die Welt. Die Episoden erscheinen immer zum Ersten des Monats.
War Jesus der erste Cowboy? Kann ein Pferd dabei helfen, mit Gott zu kommunizieren? Wie hängt Cowboy Christianity mit Trump und der MAGA-Bewegung zusammen? Und welche Faktoren tragen dazu bei, dass Mexikaner*innen und Schwarze Menschen Teil von Cowboy Churches werden, in denen auch rassistische Narrative zur gesellschaftlichen Abgrenzung genutzt werden (etwa in Bezug auf Migration und Einwanderung)?
Die Religionswissenschaftlerin Anna Kira Hippert hat – als queere Frau – in einer Cowboykirche im Mittleren Westen der USA Feldforschung betrieben und ist in den Gottesdiensten mitgeritten. Im Gespräch erzählt sie vom widersprüchlichen Frauenbild der KirchgängerInnen und davon, wie man über das Pferd Verbindung zu Gott aufnehmen kann. Hippert spricht von vermeintlicher Integration im Geist der «American Frontier», von rechter Politik und vom Bogenschiessen in den Vororten der USA. Ausserdem geht es darum, wie weltliche Bildmotive auf erstaunliche Weise religiös umgedeutet werden, wie Jesus als vermeintlich erster Cowboy einen Esel gezähmt hat und um die Vorstellung, gemeinsam mit der Trump-Familie durch die Prärie in Richtung Himmel zu reiten.
Weitere Informationen
- Personenprofil von Anna Kira Hippert auf der Website der Ruhr Universität Bochum
- Beitrag auf REMID zur Arbeit von Anna Kira Hippert (im Zusammenhang mit der Wanderausstellung «Zwischen Gestern und Morgen»)
- Instagram Profil von Anna Kira Hippert alias sugarkane2003.

